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Cuba Libre (spanisch für „Freies Kuba“) ist ein
alkoholhaltiger Longdrink auf Rum-Basis, der 1898 in Havanna (Kuba)
erfunden wurde. Eine andere Version dieses Longdrinks ist der so genannte Cubata, der mit braunem anstatt mit weißem Rum gemixt wird.
Ursprung
Der Name kommt daher, dass nach Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges US-amerikanische Soldaten mit der Kombination aus Limonade, Rum und Limettensaft auf die „Befreiung“ Kubas anstießen
(Viva Cuba libre, zu dt.: „Es lebe das freie Kuba“), die allerdings de
facto eine Unterwerfung des vorher noch spanischen Kubas unter die USA war.
Daher wird das Getränk von vielen Exilkubanern auch Mentirita (spanisch für
„kleine Lüge“) genannt.
Der Drink gewann in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an
Popularität, als der Gassenhauer Rum and Coca-Cola der Andrews Sisters im Radio gespielt wurde. Nach
der kubanischen Revolution und der Flucht vieler kubanischer Konterrevolutionäre
nach Florida gewann die Kombination
wieder an politischer Brisanz, u. a. da kubanischer Rum in den USA bis heute
illegal ist und US-amerikanische Cola wegen der Wirtschaftsblockade nicht nach
Kuba ausgeführt werden durfte. Auf Kuba wird aber die eigene Marke tuKola vertrieben. Pepsi und Coca Cola, meist aus mexikanischer Abfüllung, sind in
größeren kubanischen Städten im Handel.
In den meisten Bars mischt man einen original Cuba Libre meist mit hellem Havana Club (3 Años) Rum. So
wird er auch in der weltbekannten Bodeguita Del Medio Bar in Havanna
ausgeschenkt